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CBD bei Schizophrenie – Hier lernen Sie mehr

Statistisch betrachtet sind etwa 800.000 Deutsche schizophren. Unter dem Begriff Schizophrenie wird nicht nur eine „gespaltene Persönlichkeit“ verstanden, sondern eine ganze Reihe von verschiedenen Psychosen zusammengefasst. Bei Betroffenen treten schwere Störungen in der Wahrnehmung, Konzentration oder der Gefühlswelt auf. Welche Effekte kann CBD gegen Schizophrenie entfalten?

Aktuelle Studien weisen auf positive Auswirkungen von CBD gegen die Symptome einer Schizophrenie hin. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Ist die Behandlung von Schizophrenie mit synthetischen Antipsychotika überhaupt sinnvoll? 

Antipsychotika der ersten Generation, die in Fachkreisen auch als klassische Neuroleptika bekannt sind, zeigen bei bis zu 40 Prozent der Schizophrenie-Betroffenen keine oder nicht die gewünschten Erfolge. Aus diesem Grund werden in der Praxis mittlerweile häufiger atypische Neuroleptika verordnet. Diese können zu stark ausgeprägten Nebenwirkungen führen.

Kritiker wie Psychiater Jann Schlimme warnen vor Begleiterscheinungen von Antipsychotika: Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Blutdruckschwankungen sowie Herzrhythmus-Störungen können die Folge sein, denn es kommt durch die Anwendung von Antipsychotika zu Veränderungen von Körperprozessen.

Wenn derartige Medikamente abgesetzt werden, treten zudem oft Entzugserscheinungen auf.

CBD gegen Schizophrenie: Zu welchem Ergebnis kommen Studien? 

Eine Cannabidiol-Studie der Charité Berlin beschäftigt sich aktuell genauer mit dem Wirkstoff CBD bei Schizophrenie. Die Forschungsgruppe Mind and Brain der Charité Berlin weist darauf hin, dass CBD über antipsychotische Eigenschaften und ein verbessertes Nebenwirkungsprofil verfügt.

Die Veröffentlichung der Medizinischen Hochschule Hannover „Cannabinoide und Schizophrenie: Wo ist die Verbindung?“ befasste sich ebenfalls mit CBD gegen Schizophrenie. Laut der Veröffentlichung legen Fallstudien sowie eine doppelblindkontrollierte Studie die Vermutung nahe, dass CBD die Behandlung einer akuten Schizophrenie positiv beeinflussen könnte. In diesem Zusammenhang ist das endogene Cannabinoid-System in unserem Körper ggf. der Schlüssel für einen geeigneten therapeutischen Ansatz.

Die Publikation aus dem Jahr 2008 weist allerdings auch darauf hin, dass Studien bislang nicht eindeutig bestimmen konnten, wie genau die physiologischen Mechanismen von CBD bei einer Schizophrenie aussehen.

Wissenschaftler der australischen Universität Wollongong setzten sich im Jahr 2017 mit der Behandlung von schizophrenen Ratten unter Laborbedingungen auseinander. Konventionelle Arzneimittel schlugen bei den Tieren nicht an und sie wurden mit CBD behandelt: Das Cannabinoid sorgte für einen verbesserten Zustand der Ratten, da deren Wahrnehmung sowie Erinnerungsvermögen wieder vollständig hergestellt wurde.

Eine Untersuchung des King's College in London prüfte die Auswirkungen von CBD auf Studienteilnehmer, die an Schizophrenie litten. Sie erhielten über einen Zeitraum von sechs Wochen 1000 mg CBD bzw. ein Placebo zusätzlich zu ihren bereits bestehenden Medikamenten.

Die Teilnehmer die CBD erhielten, zeigten nicht nur reduzierte psychotische Auffälligkeiten, sondern konnten auch ihre kognitiven Fähigkeiten deutlich steigern. Diese Studienergebnisse legen die Schlussfolgerung nahe, dass CBD bei Patienten mit Schizophrenie vorteilhafte Effekte haben könnte.

Mögliche Effekte von CBD bei der Behandlung einer Schizophrenie im Überblick

Das Endocannabinoid-System (ECS) spielt bei einer Schizophrenie höchstwahrscheinlich eine entscheidende Rolle, denn im ECS werden diverse Körperabläufe reguliert. Dazu gehört auch die Stimmungslage sowie das Erinnerungsvermögen. Verschiedenen Untersuchungen zufolge könnte die Zuführung von CBD das ECS und damit auch eine Schizophrenie positiv beeinflussen.

CBD verfügt, anders als das ebenfalls in der Hanfpflanze vorkommende THC, über keinen bewusstseinsverändernden Einfluss auf unseren Körper. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt in ihrem Report zu Cannabidiol sogar eine mögliche antipsychotische Wirkung.

Die Charité Berlin erklärte, dass aktuelle klinische Studien das Potenzial von CBD bei Schizophrenie unterstreichen. In Studien zeigten die Betroffenen laut der Charité Berlin keine Gewichtszunahme, keinen Prolaktin-Anstieg und auch keine Bewegungseinschränkungen (EPS). Derartige Begleiterscheinungen treten häufig auf, wenn Antipsychotika zum Einsatz kommen.

Auf den Punkt gebracht: CBD könnte die Psyche positiv beeinflussen. Wissenschaftler schätzen in diversen Studien das Cannabinoid als eine moderne Option ein, um psychische Erkrankungen wie Schizophrenie zu behandeln.

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