Unsere Hotline: 040/75679235301 Kostenloser Versand Schneller Support: info@cbd-extra.de

CBD und Alkohol: Dieser erstaunliche Effekt kann eintreten

Für viele Menschen gehört hin und wieder ein Feierabendbier oder ein gutes Glas Rotwein zum Leben dazu. Der regelmäßige Konsum von Alkohol ist weit verbreitet. Mit Blick auf CBD stellt sich die Frage, wie sich der Mischkonsum aus CBD und Alkohol auswirkt. Kann das Zusammenspiel die Effekte von Cannabidiol verstärken? Können beide bedenkenlos zusammen konsumiert werden? Dieser Artikel klärt Sie über die Auswirkungen von CBD und Alkohol auf.

CBD und Alkohol: Wirken sie toxisch und machen sie abhängig?

Insbesondere unter Einsteigern wird oft diskutiert, ob es sich bei CBD um ein legales Naturprodukt handelt. Wirkt es sogar berauschend wie das verwandte THC? Darüber hinaus befürchten manche, dass CBD physisch sowie psychisch abhängig machen könnte.

CBD führt jedoch weder zu einem Rausch noch provoziert die Substanz eine körperliche oder mentale Abhängigkeit. Das hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt. 1

Cannabidiol ist in Deutschland legal erhältlich. CBD Produkte, die sich zur oralen Einnahme eignen, werden meist als Nahrungsergänzungsmittel deklariert. Dies gilt auch für CBD Öl.

Alkohol hingegen gehört zu einer der bekanntesten und gesellschaftlich anerkanntesten Drogen der Welt. Der Pro-Kopf-Konsum von Alkohol in Deutschland beträgt laut WHO 11,4 Liter im Jahr. 2

Statistiken zufolge, trinken 96,4 % der deutschen Bevölkerung (zwischen 18 und 64 Jahren) Alkohol. In der gleichen Altersgruppe sind rund 1,77 Millionen Menschen alkoholabhängig. 3

Bereits eine Überschreitung von 12 Gramm reinen Alkohols täglich, gilt bei Frauen als Gefahr für die Gesundheit. Bei Männern sind es 24 Gramm. 4 Durch einen erhöhten Konsum drohen Schäden an Leber, Nieren oder anderen Organen.

Für die meisten Menschen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, ist klar, dass Alkohol abhängig machen kann. Zudem wirkt die Substanz berauschend und kann jedes Jahr für etwa 74.000 Todesfälle verantwortlich gemacht werden. 3

Im Anschluss an den Alkoholkonsum muss die Substanz vom Organismus zunächst systematisch abgebaut werden.

Cannabidiol mit Alkohol: Nicht zusammen konsumieren?

Alkoholkonsum kann die Gesundheit stark schädigen. Der Mischkonsum mit anderen Substanzen könnte sowohl die Wirkung des Alkohols als auch die Effekte der weiteren Substanz verstärken. Dabei kommt es - je nach Inhaltsstoff - nicht selten zu Wechselwirkungen. Ein Beispiel ist der Konsum von Cannabis, das reich an THC ist. Die Effekte von THC sollen laut Erfahrungsberichten beim gleichzeitigen Konsum von Alkohol deutlicher hervortreten. Allerdings kommt es hierbei auf die aufgenommene Menge von Alkohol und THC an.

CBD wird zwar wie THC aus der Hanfpflanze gewonnen, die Eigenschaften der beiden Wirkstoffe lassen sich aber nicht gleichsetzen. Cannabidiol besitzt keinerlei berauschende Effekte und ist in ganz unterschiedlichen Formen, zum Beispiel als CBD Öl 5%, konsumierbar.

Aufgrund der fehlenden psychotischen Wirkung sind beim Zusammenspiel von CBD und Alkohol folglich auch nicht die gleichen Nebenwirkungen zu erwarten, wie in Kombination mit THC.

CBD und Alkohol: Beeinflusst CBD den Alkoholspiegel im Blut?

Scheinbar ist CBD tatsächlich imstande, Einfluss auf den Alkoholspiegel zu nehmen. Das National Institutes of Health (NIH) untersuchte das Zusammenspiel zwischen Cannabidiol und Alkohol. Dabei wurde festgestellt, dass es bei der Kombination von CBD und Alkohol zu einem signifikant niedrigeren Blutalkoholspiegel kommt. 5

Alkohol Wein

CBD bei Alkoholismus?

Es gibt Hinweise darauf, das CBD möglicherweise Leberschäden vorbeugen kann. In einer Studie an Nagetieren wurde 30 Minuten vor dem Alkoholkonsum CBD verabreicht. Im Anschluss stellten die Wissenschaftler fest, dass sich die Tiere weniger anfällig für alkoholbedingte Leberschäden zeigten. 6

In einer anderen Untersuchung konnte ein Team aus Wissenschaftlern zeigen, dass CBD bei tierischen Probanden einer alkoholbedingten Fettleber vorbeugt. 7

Darüber hinaus könnte CBD auch bei der Bekämpfung einer Alkoholsucht in Betracht gezogen werden. Insbesondere Entzugserscheinungen bei Alkoholsüchtigen soll CBD entgegenwirken. Hierzu gehören Unruhe, Schweißausbrüche, Schwächegefühl, Zittern, Magenkrämpfe, Brechreiz oder Kreislaufstörungen sowie zahlreiche weitere Symptome.

CBD kann dabei entkrampfende und beruhigende Effekte haben sowie die Entzugserscheinungen abschwächen oder unterrücken. 8 Cannabidiol könnte gezielt im Rahmen einer Therapie gegen Alkoholismus eingesetzt werden. Für einen sicheren therapiebegleitenden Einsatz sollten Betroffene ihren behandelnden Arzt um Rat fragen und sich eingehend informieren.

Außerdem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Cannabidiol womöglich dabei helfen kann, durch Alkohol verursachte Schäden (Neurodegeneration) im Gehirn auszugleichen. Somit soll den Langzeitfolgen von starkem Alkoholkonsum entgegengewirkt werden. 9

Fazit: CBD und Alkohol

Die Kombination von CBD und Alkohol führt Erfahrungsberichten zufolge nicht zu schweren Begleiterscheinungen.

In einer Studie zeigte sich beim gleichzeitigem Konsum eine senkende Auswirkung auf den Alkoholspiegel im Blut. 5 CBD könnte gezielt gegen Entzugserscheinungen bei Alkoholsüchtigen eingesetzt werden.

Quellen:

  1. https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf
  2. https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-05/who-alkoholkonsum-deutschland-hoch-europa-vergleich-studie
  3. https://www.aktionswoche-alkohol.de/presse/fakten-mythen/zahlen-und-fakten/
  4. https://www.kenn-dein-limit.info/risikoarmer-konsum.html
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/120541/
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29341392/
  7. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0891584913015670?via%3Dihub
  8. https://www.nature.com/articles/s41386-018-0050-8
  9. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0091305713002104

Haftungsausschluss zum Artikel

Jennifer Ann Steinort
Jennifer Ann Steinort

Jennifer Ann Steinort ist Diplom Gesundheitsökonomin und hauptberufliche Medizinjournalistin. Ihr Ziel: „schwer verdauliches“ in verständliche Artikel umwandeln, die obendrein noch Lesespaß versprechen. In den letzten Jahren hat sie sich zunehmend auf den Bereich Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert.

Zur Autorenseiten von Jennifer Ann Steinort